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Gefahrgut Vogtland

Wichtige Hinweise zum Thema Feuerlöscher für Firmen

Grundsätzlich ist im gewerblichen Bereich nach den gesetzlichen Regelungen jeder, der Personen gegen Entgelt beschäftigt, verpflichtet für den gesetzlich vorgeschriebenen Brandschutz zu sorgen.

Das heißt in Büros und Gewerberäumen müssen Handfeuerlöscher in bestimmter Anzahl und Bauart, abhängig von Größe und Art der Brandgefahr vorhanden sein. Wenn Sie uns Art und Größe Ihrer Gewerberäume mitteilen, ermitteln wir gerne den für Sie vorgeschriebenen Feuerlöscherbedarf und machen Ihnen ein unverbindliches individuelles Angebot. Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns oder füllen Sie unser Feuerlöscheranfrage-Formular aus.

Sie können sich aber auch selbst vorab über die herrschende Gesetzgebung informieren, indem Sie die unten aufgeführten Texte lesen.

Auswahlkriterien für Feuerlöscher

Grundlage für die Bereitstellung von Feuerlöschern ist in erster Linie die BGR 133 („Sicherheitsregeln für die Ausrüstung von Arbeitsstätten mit Feuerlöschern") (Ehemals ZH1/201). Grundlegende Auszüge dieser Sicherheitsregeln finden Sie hier.

Tragbare Feuerlöscher sollen EG-einheitlich zugelassen werden. Hierfür wurde in Deutschland die bisherige DIN 14 406, Teil 1-4 zurückgenommen und durch die DIN EN 3, Teil 1, 2, 4 und 5 ersetzt. Eine wesentliche Änderung gegenüber der bisherigen DIN 14 406 ist die Leistungsbewertung der Feuerlöscher. So gab die DIN 14 406, Teil 2 für bestimmte Löschmittelmengen / Löschergrößen feste Prüfobjekte vor. Eine Information, ob das Prüfobjekt nur knapp oder mit großer Löschmittelreserve erreicht wurde, gibt diese Form der Zulassung nicht. Innerhalb der DIN EN 3 sind nun für eine Löschgröße verschiedene Brandobjekte möglich, so dass nun eine Leistungsbeurteilung jedes Feuerlöschers möglich ist. Diese Leistung eines Feuerlöschers wird auf jedem Gerät für die einzelnen Brandklassen angegeben (z.B. NEURUPPIN PG 6 AS = 43 A / 233 B / C).

In Abhängigkeit dieser Leistungswerte, des sogenannten Löschmittelratings wird in der BGR 133 die Menge der vorzuhaltenden Feuerlöscher festgelegt, wobei man sich der Rechenhilfsgröße „Löschmitteleinheiten" (LE) bedient. In Abhängigkeit zwischen Raumgröße und Brandrisiko muss eine bestimmte Anzahl von Löschmitteleinheiten zur Verfügung stehen. Diese Löschmitteleinheiten können durch verschiedene Löscher abgedeckt werden solange diese für die vorherrschende Brandklasse geeignet und zugelassen sind. Zur Ermittlung der Löschmitteleinheiten enthält die BGR 133 eine Tabelle mit den jeweiligen Löschmitteleinheiten je Löschmittelrating. Je größer das Löschmittelrating, also je leistungsfähiger der Feuerlöscher ist, desto weniger Feuerlöscher werden benötigt. Diese Berechnung nach BGR 133 entspricht auch der Arbeitsstättenrichtlinie ASR 13/1,2 (BMA 5.6.1997) sowie der Form 2001 des VDS.

Für die Auswahl der Feuerlöscher ist zu berücksichtigen, dass Feuerlöscher mit geringerem Gewicht besser in der Handhabung sind, so dass möglichst Feuerlöscher mit 6 kg eingesetzt werden sollten. Außerdem ist im Hinblick auf Brandfolgeschäden durch Löschmittel der Hinweis aufgenommen worden, dass nach Möglichkeit Wasser bzw. Schaum stets der Vorrang gegenüber anderen Löschmitteln gegeben werden sollte.

Die Anbringhöhe der Geräte wird mit 80-120 cm Griffhöhe empfohlen.



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